Die Erst- und Zweitklässler der Fukazawa-Grundschule haben auf dem Feld vor der Universität landwirtschaftliche Aktivitäten erlebt!
Die Erst- und Zweitklässler der Fukasawa-Grundschule nahmen am Montag, dem 15. Juni, auf dem Feld vor unserer Universität an einer landwirtschaftlichen Erlebnisveranstaltung teil.
Diese Veranstaltung sollte ursprünglich im vergangenen Herbst stattfinden, wurde jedoch aufgrund von Bärenauftritten abgesagt, sodass dieser Tag für die Kinder und Lehrer der Fukasawa-Grundschule sowie für die Mitarbeiter des COI-NEXT-Hauptstandorts ein lang ersehnter Tag war.

An diesem Tag lernten wir von den Mitarbeitern unserer Universität – Herrn Azuma, Herrn Takano und Herrn Takagi, die für die Bewirtschaftung der Felder zuständig sind – etwas über den Gemüseanbau.
Zunächst einmal zum Thema Schädlingsbekämpfung. Da wir ohne Pestizide und chemische Düngemittel anbauen, stellen Schädlinge ein großes Problem dar.
Es gibt im Wesentlichen zwei Maßnahmen: Die erste besteht darin, ein Insektenschutznetz anzubringen.
Bei kleinräumigem Anbau, wie beispielsweise im Hausgarten, ist dies zwar effektiv, doch bei großflächigem Anbau, wie auf einem Feld, ist es schwierig, alles mit einem Netz abzudecken.
Als zweite Methode wurde daher der Ansatz vorgestellt, schädlingsresistente Gemüsesorten auszuwählen und anzubauen.
Kohl und Brokkoli sind bei Insekten besonders beliebt, und die Kinder schienen überrascht zu sein, als sie hörten, dass vor zwei Jahren insgesamt 400 Pflanzen – darunter Brokkoli, Kohl und Blumenkohl – durch Schädlinge vollständig vernichtet wurden. Andererseits haben sie gelernt, dass die Auswahl der Gemüsesorten sehr wichtig ist, da Gemüse wie Salat und Shungiku von Insekten eher gemieden wird.
Außerdem sind Insekten nicht die einzigen Feinde des Gemüses. Es wurden zwei Methoden vorgestellt, um Schäden durch Vögel wie Krähen zu verhindern.
Der erste Tipp besteht darin, die Wassermelonen für Vögel schwerer auffindbar zu machen. Indem man rund um die Wassermelonenbeete Weizen aussät, lassen sich die Wassermelonen aus der Luft nur schwer ausmachen, wodurch Schäden verhindert werden können.
Die zweite Methode besteht darin, durchsichtige Schnüre um die Gemüsepflanzen herum zu spannen. Da Vögel es nicht mögen, wenn ihre Federn beschädigt werden, nähern sie sich nur schwer, wenn die Schnüre schwer zu erkennen sind. Die Kinder berührten die Schnüre und waren voller Neugier: „Das könnten wir auch auf dem Schulgarten machen“, sagten sie.



Nach der Einweisung geht es endlich los mit der landwirtschaftlichen Arbeit.
①Pflanzung von Erdnusssetzlingen (Sorte: Oomassari) auf dem Feld
Mit Hilfe eines Werkzeugs stachen wir Löcher in die Mehrfach-Anzuchtmatten und pflanzten jeweils eine Erdnusspflanze pro Person ein.



②Bestäubung der Zucchini, Ernte von Zucchini und Salat
Wir haben ausprobiert, wie man die männlichen Blüten der Zucchini in die Hand nimmt und damit die weiblichen Blüten bestäubt.
„Die Blätter sind stachelig, da muss man aufpassen.“ „Die gelben Zucchini (Staubblätter) muss man an die gelben (Zucchini-Stempel) halten.“ So konnte man beobachten, wie die Kinder beim Lernen Spaß hatten.
Bei der anschließenden Ernte wurden etwa 40 Zucchini geerntet. Außerdem wurden etwa 20 Köpfe Salat geerntet, die nun reif waren. Da das Abschneiden der Stiele mit dem Messer Kraft erfordert, arbeiteten die Kinder gemeinsam mit den Erwachsenen daran und strahlten dabei über das ganze Gesicht.




③Auspflanzen von Edamame mit einem Edamame-Pflanzgerät
Zum Schluss haben wir die Setzlinge mit Hilfe eines Edamame-Pflanzgeräts ausgepflanzt. Mit diesem Gerät lassen sich alle Arbeitsschritte – vom Stechen eines Lochs in die Mulchfolie über das Einsetzen des Setzlings bis hin zum Aufschütten der Erde – in etwa drei Sekunden pro Setzling erledigen, ohne dass man sich dabei bücken muss. Da sich die landwirtschaftlichen Arbeiten damit mühelos und effizient erledigen lassen, waren die Kinder begeistert und sagten: „Das ist wie Zauberei.“


Ich glaube, dass viele Kinder durch diese Erfahrung die Freude am Gemüseanbau hautnah erleben konnten.
Das nächste Mal ist im Juli eine Veranstaltung für Kinder ab der 3. Klasse der Fukasawa-Grundschule geplant, bei der große landwirtschaftliche Maschinen vorgestellt werden und eine Besichtigung der Einrichtungen im Rahmen des von unserer Universität durchgeführten COI-NEXT-Projekts stattfindet.